06.05.2009    

Heute ist ein schmerzlicher Tag. Heute vor einem Jahr, mussten wir uns von meiner geliebten Fenja für immer verabschieden.

Zur Erinnerung

Am 18.03.2006 haben wir (Herrchen, Bobby und ich) dich bei deiner Vorbesitzerin abgeholt.

Zuerst war ich mir nicht sicher, ob ich dich überhaupt mitnehmen soll. Du warst sehr ängstlich und abweisend. Aber ich brachte es schließlich nicht übers Herz, dich dort zurück zulassen. Du hast uns sehr traurig angeschaut!

Dann kam noch der "Test" mit Bobby. Versteht ihr euch überhaupt? Bobby war gleich Feuer und Flamme. Und so war es beschlossene Sache, du hattest ein neues zu Hause.

Am nächsten Tag, ich werde es nie vergessen, bin ich zuerst mit Bobby eine Runde gelaufen. Besser gesagt, ich wollte! Dich ließ ich solange in der Wohnung zurück. Ich war keine zwei Minuten mit Bobby unterwegs, da kamst du, mit einem Schuh von mir in deinem Maul, Schwanz wedelnd auf mich zugelaufen. Mir blieb vor Schreck glatt die Luft weg. Du hattest einfach die Haustür geöffnet und hast mich gesucht!

Von da an waren wir ein Herz und eine Seele. Keinen Schritt konnte ich ohne dich tun. Überall hin bist du mir gefolgt, wie mein Schatten :-)

Leider hattest du vor allem Angst und kanntest überhaupt nichts. Keine anderen Tiere, keine Kinder, kein Fahrrad, gar nichts. Als wir einmal mit Bobby und dir an der Kinzig waren und Herrchen ein Stöckchen geworfen hat, da hast du ihn sofort in den Arm gebissen und das sehr heftig. Noch heute hat er eine Narbe. Aber er war dir überhaupt nicht böse, anscheinend hattest du furchtbare Angst mit dem Stock geschlagen zu werden!!!

Es hat sehr lange gedauert, bis du Vertrauen zu uns gefasst hast. Manchmal war es zum Verzweifeln und ich dachte, dass es nie besser werden würde. Aber schließlich haben wir es mit sehr viel Liebe und Geduld geschafft, aus dir einen "lieben"  und anschmiegsamen Hund zu machen. Dann bist du leider krank geworden. Du hast zuerst angefangen (29.10.07) zu lahmen. Du gekamst zuerst Tabletten, denn der Tierarzt hat zuerst keinen Tumor vermutet. Dann röntgen, Gewebeentnahme und schließlich CT. Dann der schreckliche Befund Knochenkrebs. Wir haben nur noch geweint. Ich habe dich gehegt und gepflegt, bis es schließlich nicht mehr ging. Du warst am Schluß vom Schmerz gezeichnet und es war an der Zeit dich gehen zu lassen. Herrchen hat dich zum Tierarzt begleitet und ist so lange bei dir geblieben, bis du "eingeschlafen" bist.

In Liebe dein Frauchen